Ja, es gibt ihn noch, den Stalin-hat-uns-das-Herz-gebrochen-AK und ja, dieser arbeitet immernoch an seiner "Broschüre" zur Verfolgung jüdischer Kommunist*innen in der SBZ und DDR bzw. Antisemitismus in der DDR. Auch in diesem Jahr hatte der AK mal wieder ein "Endredaktionswochenende". Anders als im letzten Jahr hat dieses Wochenende allerdings keine neuen Fragen aufgeworfen, sondern uns viele Schritte weitergebracht und wir denken, dass wir nun wirklich ganz bald fertig sind und unser Buch in diesem Jahr veröffentlichen werden.
Aktivenplenum mit dem AK "Stalin hat uns das Herz gebrochen!" - Hineinschnuppern in die Broschüre zum AK
When Worst comes to Worst: Rassismus und Kapitalismus. Wochenendseminar zum Zusammenhang von kapitalistischer Produktionsweise, bürgerlich-weißer Subjektwerdung und Rassismus.
Rassismus entwickelte sich nicht als Anhängsel der europäischen Moderne, sondern als ihr konstituierendes Element. Der Kolonialismus bildete eine maßgebliche ökonomische Grundlage für die Durchsetzung des Kapitalismus als dominante Produktionsweise. Rassistisch segregierte nationale und globale Arbeitsmärkte sichern seine Existenz bis heute. Rassismus war die Rechtfertigungsstrategie, mit der weiße Europäer*innen Schwarze Menschen ausbeuteten, versklavten und ermordeten - während sich in Europa Ideen der Freiheit und Gleichheit zumindest der männlichen Menschen durchsetzten.
Mein Raum ist dein Raum ist unser Raum?! Sexismuskritisches empowerment und power sharing.
All-gender Räume, die sich als sexismuskritisch verstehen, werden oft ihren Ansprüchen nicht gerecht. Zu deutlich sind verschiedene männliche Privilegierungen spürbar. Auch wenn dies nicht gewollt ist, erscheinen männliche Privilegien unangreifbar. Dies löst Schweigen, Wut und Ohnmacht aus. In der Folge verschiebt das den Fokus sexismuskritischer Arbeit und stellt diese manchmal vor scheinbar unlösbare Herausforderungen. Queer_feministisches empowerment für Menschen, die von Sexismus betroffen sind*waren, wird dabei eingeschränkt.
„Liebe: Auch so ein Problem, das Marx nicht gelöst hat.“ Seminar zu Liebe und Kapitalismus.
Hoch sind die Berge von Beratungsliteratur für „die glückliche Liebe“, die Bücher zur Abschaffung des Kapitalismus dagegen lassen sich dagegen an wenigen Händen abzählen. Der Zusammenhang wird dabei durchaus gemacht: Die romantische Liebe gilt als natürlicher emotionaler Rückzugsort vor der kapitalistischen Beliebigkeit. Das dem nicht so ist, sondern Kapitalismus und Liebe ineinander verschränkt sind - das wollen wir uns in dem Wochenendseminar genauer anschauen. Denn weder Kapitalismus noch die Liebe sind „gottgegeben“, sondern von Menschenhand, und -herz gemacht.
Das Private ist noch immer politisch! Zur Geschichte der deutschen Frauenbewegungen.
Feminist*innen der Generation unserer Eltern und Großeltern haben für politische Partizipation, Zugang zu Bildung und für die Selbstbestimmung über ihr Leben und ihren Körper gekämpft. Alles erreicht und immer einig? Das wäre zu schön, um wahr zu sein. Und nichts desto trotz haben wir heute oft das Gefühl, dass es früher einfacher war, gemeinsame Forderungen zu stellen, dass es eine Bewegung gab, die geschlossen und kämpferisch herrschenden Verhältnissen entgegengetreten ist.
Behinderung im Film? // Filmreihe im März und April
Der ak_moB (Arbeitskreis mit ohne Behinderung) lädt euch zu einer Filmreihe ein. Wir zeigen 2 Spielfilme und 2 Dokumentationen, die wir schon immer mal gemeinsam gucken wollten. Alle Filme setzen sich auf unterschiedliche Weise mit Behinderung auseinander. Wenn nach dem Film Bedarf besteht, laden wir zur Diskussion ein (an drei Terminen können
wir Gebärdensprachübersetzung anbieten). Wir freuen uns, wenn ihr kommt.
immer 19.00 Uhr// Räume der Naturfreundejugend Berlin// Weichselstr. 13/14// 12045 Berlin
Sonntag 04.03.2012
„Sex & Drugs & Rock & Roll“
Unsere Kinder- und Jugendreisen werden weniger
Liebe Reise-Interessierte, leider müssen wir euch mitteilen, dass wir beschlossen haben, weniger Kinder- und Jugendreisen anzubieten. Wir werden die Ferienfreizeiten wir "Sommer am Flesensee" oder die "Surfreise" nicht mehr anbieten, da der Arbeitsaufwand leider zu hoch war und wir ihn auf Dauer nicht mehr stemmen können. Allerdings bleibt das Sommercamp erhalten. Es findet dieses Jahr Ende Juli statt - und alle, die sich für politische Workshops und Sommerspaß interessieren, sind herzlich eingeladen.
DIE MÖRDER SIND UNTER UNS!? PERSPEKTIVEN AUF NATIONALSOZIALISMUS UND SHOAH IN FRÜHEN FILMEN AUS DER SOWJETISCHEN BESATZUNGSZONE UND DER DDR
22.1.-12.2.12: Filmreihe der Fachgruppe politische Bildung der Naturfreund_innen Berlin
Schon kurz nach Ende des Krieges fand in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR eine filmische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah statt. Wir zeigen Filme aus den 1940er und 195 0er Jahren und wollen diskutieren, welche Auseinandersetzung in dem entstehenden und sich als sozialistisch und antifaschistisch verstehenden Staat möglich waren.
22.01.2012, 18 Uhr
„DIE MÖRDER SIND UNTER UNS“
von Wolfgang Staudte, 1946
Veranstaltung zu Nationalismus in Russland - im Gedenken an Stanislav Markelov und Anastasija Baburova
wir, die Gruppe 19. Januar Berlin, organisieren im Januar 2012 zusammen mit der Rosa Luxemburg Stiftung mehrere Veranstaltungen unter dem Titel „Erinnern“, die an die Ermordung des engagierten Menschrechtsanwalts Stanislav Markelov und die antifaschistische Journalistin Anastasija Baburova erinnern sollen. Wir wollen aber nicht nur auf die zahlreichen Opfer nationalistischer Gewalt aufmerksam machen, sondern auch über Nazi-Strukturen und Nationalismus in Russland informieren. Außerdem wollen wir am 19.
Ausstellung: Flüchtlinglingsleben in Frankfurt (Oder)
Vom 5.12.- 22.12.2012
Flüchtlinge berichten von ihrem Lebensbedingungen in dem Asylbewerberheim Frankfurt(Oder) – Seefichten, sowie von ihren Erfahrungen mit den deutschen Behörden. Sie ist ein Plädoyer für die Unterstützung von Flüchtlingen im Kampf um ihre Würde und gegen rassistische Zustände.
Im Büro der Naturfreundejugend Berlin (Weichselstraße 13/14, U Rathaus Neukölln)// Montags, Mittwochs und Freitags von 13 bis 18 Uhr!

Infos zur Vorrundenauskampagne 2006"






